Traurig Verlorene Freunde Und wieder ist ein Jahr vergangen, sie rast nur so dahin, die Zeit. Der Christbaum mit viel Schmuck behangen, ist für das Fest schon lang bereit. Bald werden seine Lichter brennen, leuchten im Zimmer hell und klar, die Kinder durch die Stube rennen, und ihre Wünsche werden wahr. Dann irgendwann denkt man zurück, was ist in diesem Jahr passiert. Da gab es Zeiten voller Glück, doch dann ganz oft das Herz gefriert. Man denkt an Freunde, die gegangen, ganz weg, in eine andre Welt. Der Tod hält sie nun fest gefangen, von unsrer Trauer er nichts hält. Doch wir, die wir sie alle kannten, wir dürfen unsre Trauer zeigen, und in Gedenken an die Freunde uns noch einmal tief verneigen. Auch wenn das neue Jahr anbricht, mit Krach, Gejubel, Wunderkerzen, vergessen wir die Freunde nicht, behalten sie in unsrem Herzen. In stillem Gedenken an Andy, Emma und alle Mitglieder der Insel, die gegangen sind. (c) Mondwolf, 22.12.2003, aktualisiert Dezember 2014   ----------------------------------------------------------------------    Gewissen Ganz langsam trocknen die Tränen, versickern in den Furchen der Haut, die Seele zur Wandlung sich traut, will leben und neues ersehnen. Das Schicksal kann hart sein, sehr hart, es fragt nicht nach Liebe und Schmerz, es quält das geschundene Herz, bis sich nur noch Leid offenbart. Auch mich hat es niemals verschont, hat getötet den Mut zu lieben, frag mich oft, was ist noch geblieben, nur noch Trauer und Schmerz in mir wohnt. Wollte niemals mehr Sehnsucht spüren, zu groß war die Angst, war das Leid, der Gedanke an Zukunft so weit, kein Gefühl mehr soll mich verführen. Doch was, wenn das Herz plötzlich spricht, wenn es sagt, ich will noch nicht sterben, will die Liebe von neuem umwerben, erlaubt dies mein Schicksal noch nicht ? Mein Gewissen, es spricht oft zu mir, und bringt die Gefühle ins wanken, will schließen der Sehnsucht Schranken, ich soll warten, sie ist doch noch hier. Doch ich bin sicher, das sie es versteht, sagte immer, sie will nur mein Glück, spricht zu mir, ich komm nicht zurück, wünsche mir, das Dein Herz von mir geht. Und so schau ich nach vorne ins Leben, lasse Schicksal und Schicksal sich finden, werde suchen, und mich wieder binden, um all meine Liebe zu geben. Es ist Sehnsucht, die mich wieder treibt, zu spüren, ich bin nicht allein, zu fühlen, Dein Herz ist auch mein, doch die Angst, zu verlieren, die bleibt. (c) Mondwolf, 20.01.2004  ----------------------------------------------------------------------   Wut ...und wieder baden wir im Blut, ...und wieder stirbt die Lebensglut, ...und wieder fragt man sich warum, ...und wieder stelln sich Herrscher dumm, ...und wieder wird dann diskutiert, ...und wieder fragt man, wer verliert, ...und wieder freut sich nur der Tod, ...und wieder Erde, blutig rot... Wann, ihr großkotzigen, millionenschweren Bosse und sogenannten Herrscher dieser Welt, begreift ihr, daß mit jedem Menschen und vor allen Dingen mit jedem Kind ein Teil eurer eigenen Macht zerstört wird ?? In stiller Trauer Terroranschlag in Madrid (c) Mondwolf, 11.03.2004
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