Gedenken Erinnerung ... geformt einst von Naturgewalten streifen sie das Himmelszelt. Lassen vor Erfurcht inne halten, die großen Berge dieser Welt. Geliebtes Meer, du bist so weit, hab dich mit hartem Fels getauscht. Vielleicht suchte ich Einsamkeit, der Brandung schon so oft gelauscht. Drum trugen meine Beine mich ganz hoch in einen Berg hinein, der Weg, er währet ewiglich, und wollte nie zu Ende sein. Ganz kurz vor'm Gipfel eine Hütte, sie läd ein zu einer Rast, so, wie es ewiglich ist Sitte, im Himmel kennt man keine Hast. Als dann bald der Tag sich neigt, erklingt ein wunderschönes Lied. Der Ton hoch zu den Sternen steigt, und dort zur Ewigkeit entflieht. Ich denk an Freunde, die verloren, und trotzdem für uns immer da, sie sind als Sterne neu geboren, und ich war ihnen heut ganz nah. In Gedenken an Emma, Yara-Marie und den kleinen Gremlin. (c) Mondwolf, 15.08.2004   ----------------------------------------------------------------------  ... warum ...   In diesen Stunden auf der Welt der Tod betritt das Leben, das Urteil, von der Macht gefällt, kann keine Gnade geben. Ein jeder Mensch, ob Frau ob Mann, denkt anders über Krieg, ob man Probleme lösen kann, durch Kämpfe bis zum Sieg ? Doch viele denken auch daran, dass Mütter, Väter, Kinder, in ihrem Leben irgendwann gequält vom Menschenschinder. Die "Befreiung" scheint so nah, der Krieg wird sie erretten, nur schnell wird diesen Menschen klar, es rasseln Todesketten. Der Preis der Freiheit ist der Tod, der alle kann erfassen, ihr Blut färbt dann den Himmel rot, und wieder lernt man hassen. Wer je im Leben hat gesehen, ein Kind, gerissen aus dem Leben, der wird sie einfach nicht verstehen, die Kraft, nach Sieg zu streben. Der Mondwolf neigt sich zum Gebet, wann fangt ihr an, zu denken, um unsre Welt so schnell es geht, nur friedlich noch zu lenken. Im Gedenken an die unschuldigen Opfer, die der Krieg im Irak fordern wird. (c) Mondwolf, 20.03.2003
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